Mit einem regelmäßigen Schlafrhythmus bist du morgens nicht nur fitter, sondern lebst auf Dauer auch gesünder. Wir geben dir Tipps für gesunden Schlaf.
Jeder Mensch hat einen eigenen, individuellen Schlafrhythmus. Dieser wird oft auch als Schlafzyklus bezeichnet und gibt die Abfolge der Schlafphasen wieder, zu denen zum Beispiel der REM-Schlaf gehört.
Oft sind mit Schlafrhythmus aber auch die Zeiten gemeint, zu denen eine Person ins Bett geht und wieder aufsteht oder wie lange sie insgesamt schlaft. Auch die Qualität des Schlafs spielt dabei eine Rolle.
Darum ist ein geregelter Schlafrhythmus wichtig
Ein regelmäßiger Schlafrhythmus ist wichtig für die Gesundheit. Allerdings ist, wie bereits erwähnt, jeder Mensch anders – das gilt auch für ein Schlafverhalten. Wann du ins Bett gehst und am nächsten Morgen aufstehst, hängt es in der Regel von Familie, Beruf und deinen Gewohnheiten ab.
Darüber hinaus gibt es unterschiedliche “Chlaftypen”, über die du im nächsten Abschnitt mehr erfährst. Jetlags und Schichtarbeit können sich negativ auf deinen Schlaf auswirken. Wenn du aber dagegen jeden Tag um eine ähnliche Zeit schlafen gehst und morgens aufwachst, tragst du ganz wesentlich zu einem gesunden Schlaf bei.
Zu wenig Schlaf oder ein unregelmäßiger Schlafrhythmus können Studien zufolge zu Herzkreislauferkrankungen, Ubergewicht, Stoffwechselproblemen und Depressionen beitragen.
Schlafrhythmus: Diese Schlaftypen gibt es
Die Schlafdauer variiert jedoch bei jedem Menschen. Als „normales” Schlafverhalten gelten sieben bis neun Stunden Schlaf pro Nacht. Doch auch das kann in verschiedenen Lebensphasen und Situationen anders aussehen. Für Frauen spielt zum Beispiel auch der Zyklus eine Rolle beim Schlafrhythmus.
Personen werden oft auch in zwei Kategorien eingeteilt:
- Kurzschlafer:Innen benötigen weniger als sechs Stunden Schlaf.
- Langschlafer:Innen schlafen in der Regel mehr als neun Stunden pro Nacht.
Langschlafer:innen sind nicht zwangsläufig besser ausgeschlafen als Kurzschlafer:innen. Stattdessen vermutet man, dass Kurzschlafer:innen effektiver schlafen, wahrend Langschlafer:innen viel träumen und im Schlaf des Ofteren aufwachen. Darüber hinaus hat langes Schlafen auch etwas mit den Genen zu tun. Und das Lebensalter beeinflusst den Schlaf ebenfalls: Babys schlafen bis zu 17 Stunden und Personen ab 65 Jahren meist sieben bis acht Stunden.
Daneben gibt es weitere Schlafrhythmus-Typen.
- Fruhaufsteher:Innen und Nachtmenschen werden mit Fachbegriffen beschrieben, die aus dem Reich der Dögel stammen
- Als Lerchen werden Fruhaufsteher bezeichnet: Die sind früh morgens fit und gehen dafür am Abend schon früh ins Bett.
- Nachteulen sind die Menschen: Die insbesondere am späten Abend und in der Nacht sehr leistungsfähig sind und dafür morgens länger schlafen.
Tipps für einen regelmäßigen Schlafrhythmus
Der richtige Schlafrhythmus hängt stark von der eigenen inneren Uhr ab. Willst du herausfinden, wie dein Schlafrhythmus funktioniert oder wie viel Schlaf du tatsächlich brauchst, gibt es dafür laut der Harvard Medical School mehrere Möglichkeiten:
- Achte darauf, wie mude du bist: Bist du standig schlafrig, kann das ein Zeichen dafur sein, dass du mehr Schlaf benotigst und eventuell fruher ins Bett gehen oder langer schlafen musst.
- Oder du führst ein Schlaftagebuch: Darin notierst du, wann du ins Bett gehst und zu welcher Uhrzeit du wach wirst. Dazu schreibst du noch auf, ob du nachts wach geworden bist oder einen Mittagsschlaf gehalten hast. Ausserdem solltest du notieren, ob du dich morgens erholt fuhlst oder nicht.
- Mache einen Schlafurlaub: Benutze für einen Zeitraum von zwei Wochen, am besten während deines Urlaubs oder der Ferien, keinen Wecker und gehe zur ungefähr gleichen Zeit ins Bett. Nach ein paar Tagen, wenn dein Schlafdefizit aufgefüllt ist, solltest du dann auch immer zur ungefähr gleichen Zeit aufwachen. Dadurch weisst du, wie viel Schlaf du benötigst. Gehst du zum Beispiel um 23 Uhr zu Bett und wachst nach ein paar Tagen immer gegen 7.30 Uhr auf, bedeutet das grob gesagt, dass dein Schlafbedarf bei über acht Stunden liegt.
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Schlafrhythmus: Das kannst du für einen Gesunden Schlaf tun
- Etabliere eine Abendroutine: Dazu zählen zum Beispiel feste Schlafenszeiten.Verzichtest du auf dein Handy und liest stattdessen abends noch ein paar Seiten in einem Buch, kann das die Qualität deines Schlafes verbessern. Das blaue Licht von Bildschirmen kann unseren Schlaf storen, da es wie ein Muntermacher wirkt.
- Achte auf regelmäßige Bewegung: Das kann auch nur ein Spaziergang sein.
- Verzichte auf Alkohol als Einschlafhilfe: Wein und andere alkoholische Getränke verschlechtern die
- Qualität des Schlafes: Das Gleiche gilt natürlich auch für koffeinhaltige Getränke.
- Achte auf eine ausgewogene: Ernährung und iss abends lieber leichte Speisen.
